Für alle Ohren

Was ist Lärm?

Am 24. April 2019 findet der Tag gegen Lärm statt. In unserer dreiteiligen Serie setzen wir uns in diesem Monat näher mit dem Thema Lärm auseinander. Was ist Lärm? Wie beeinflusst Lärm unser Sein? Wie kann man sich schützen?

Was ist denn nun Lärm?

Wikipedia meint: «Als Lärm werden Geräusche bezeichnet, die auf die Umwelt störend, belastend oder gesundheitsschädigend wirken.» Spannend ist, dass das Wort Lärm vom italienischen «all’arme», also «Zu den Waffen!» abstammt. Dieser Begriff ist auch dem Wort «Alarm» gleichzusetzen. 

Der Begriff ist also vortrefflich gewählt. Denn laute und ungewohnte Geräusche versetz(t)en unseren Körper in Allarmbereitschaft. Dieser Mechanismus rettete unseren Vorfahren meist das Leben. Heute bedeutet ein lautes Brummen jedoch nicht, dass uns ein Dinosaurier erwartet, wenn wir um die nächste Ecke biegen. 

Doch Lärm versetzt unseren Körper noch immer in Alarmbereitschaft: wir schütten Angriff-, Flucht- und Stresshormone aus, erhöhen die Wachsamkeit, der Blutdruck und die Herzfrequenz steigen. Akute oder andauernde Lärmbelastung kann uns somit krank machen. Das Bundesamt für Umwelt hat die gesundheitlichen Auswirkungen von Lärm zusammengefasst. 

Neben der Lärmbelastung auf tiefem Pegel gibt es auch die Belastung durch hohe Schallpegel. Wobei diese zu einer dauerhaften Schädigung des Gehörs führen können. Unter anderem auch zu Tinnitus.

Gerne weisen wir an dieser Stelle auf den Tinnitus-Themenabend vom 24. April 2019 der Schweizerischen Tinnitus-Liga an der Uni Basel hin. 

Im zweiten Teil der Serie vertiefen wir die Frage, wie Lärm uns beeinflussen kann.

Sollten Sie sich unsicher über Ihre Hörleistung sein, können Sie bei uns jederzeit kostenlos einen Gratishörtest machen lassen.


Was ist Lärm?


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